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Nachrichten

Tag der Chancen in Warnemünde

Am 20. April fand im Hotel Neptun in Warnemünde der "Tag der Chancen" statt, organisiert von der Kassenzahnärztlichen Vereinigung. Stefan Guzu und Katrin Berndt nahmen die Gelegenheit wahr bei angehenden Zahnmedizinerinnen und Zahnmedizinern für eine Niederlassung in der Reuterstadt Stavenhagen zu werben.

Die circa 50 bereits angestellten oder angehenden Zahnärzten informierten sich bei der Veranstaltung über die Möglichkeiten einer Existenzgründung, hörten Erfahrungsberichte von niedergelassenen Zahnärzten und bekamen Ideen für mögliche Standorte einer Niederlassung.

Herr Guzu und Frau Berndt nutzten die Plattform, um die Vorzüge der Reuterstadt näherzubringen und auch für das regionale Medizinstipendium zu werben. Das Regionale Unternehmensnetzwerk betreut die Stadt Stavenhagen bereits seit zwei Jahren mit vielfältigen Maßnahmen bei der Herausforderung der zukünftigen Sicherung der medizinischen Versorgung. Mit einem eigens für die Veranstaltung produzierten Imagefilm präsentierten sie die Schönheiten und Standortvorteile von Stavenhagen. Der Film enthielt neben vielen Impressionen der Stadt und Umgebung auch O-Töne von niedergelassenen Ärzten, die ihre Entscheidung, sich in Stavenhagen niederzulassen, erläuterten und von den zahlreichen Möglichkeiten schwärmten, die die Stadt zu bieten hat.  >>> Zum Film hier entlang

"Stavenhagen bietet nicht nur eine malerische Umgebung und eine hohe Lebensqualität, sondern auch vielfältige berufliche Möglichkeiten für angehende Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner", betonte Herr Guzu. "Unsere Stadt ist ein attraktiver Standort für medizinische Fachkräfte, die eine enge Verbundenheit mit der Gemeinschaft und eine bereichernde Arbeitsumgebung schätzen."

Der "Tag der Chancen" erwies sich als ideale Plattform, um die Zielgruppe angehender Zahnärzte, die in Mecklenburg-Vorpommern studieren oder studierten, persönlich anzusprechen. Allerdings stellte sich heraus, dass lediglich drei der teilnehmenden Studenten bzw. Zahnärzte der Veranstaltung auch aus MV stammen. Über 95 % der ausgebildeten Zahnärzte stammen aus anderen Bundeländern und der Großteil möchte nach dem Studium auch wieder in seine Heimat zurück. Diese Erkenntnis, dass nur ein Bruchteil der studierenden Mediziner auch Landeskinder von MV sind, stellt sich als herber Rückschlag der kommunalen Bemühungen heraus und ist wohl ein realistisches Abbild aller Studienjahrgänge. Solange an dieser Stelle politisch nicht gesteuert wird, werden es die Kommunen auch zukünftig mehr als schwer haben, für ihre Regionen in MV erfolgreich zu werben.