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Ein Netzwerktreffen, bei dem alle etwas zu sagen hatten

Rückblick vom Netzwerktreffen bei der Dill GmbH

Am 13. Oktober 2026 trafen sich die Mitglieder des Regionalen Unternehmensnetzwerks RUN e. V. bei der Dill GmbH in Malchin. Neben spannenden Einblicken in die Unternehmen und einem Fachvortrag zum Thema Gebäudemodernisierung stand vor allem eines im Mittelpunkt: der offene und angeregte Austausch untereinander. 

Einblicke in die Dill GmbH 

Zu Beginn stellte Mario Dill, Geschäftsführer der Heizung-Sanitär Dill GmbH und der Dill Gebäudereinigung, seine Unternehmen vor. Die Heizung-Sanitär-Firma wurde bereits 1977 gegründet. Im Jahr 1995 übernahm Mario Dill den Betrieb von seinem Vater und führte ihn erfolgreich weiter. 2003 kam die Übernahme der Dienstleistungsfirma hinzu. 

Mit sichtlichem Stolz berichtete er über die Entwicklung seiner Unternehmen, die langjährige Firmengeschichte und die 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch zum Erfolg der Betriebe beitragen. 

Veränderungen bei RUN 

Im Anschluss informierte Mario Dill über die personellen Veränderungen bei RUN und stellte Nicole Burow vor, die seit dem 1. August 2026 die Geschäftsstellenleitung übernommen hat. 

Nicole Burow nutzte die Gelegenheit, sich den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern kurz vorzustellen. Einige kannte sie bereits aus ihrer vorherigen Tätigkeit. Sie berichtete über ihre beruflichen Erfahrungen und ihre neuen Aufgaben bei RUN. Besonders wichtig ist ihr, das Netzwerk weiterzuentwickeln, den persönlichen Austausch zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsunternehmen zu fördern. Die neue Aufgabe bereitet ihr viel Freude und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die regionale Wirtschaft gemeinsam mit den Mitgliedern aktiv zu gestalten. 

Fachvortrag: Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz 

Im Mittelpunkt des fachlichen Teils stand der Vortrag von Thorsten Rabe, Sachverständiger für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK). Er stellte das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und die damit verbundenen Veränderungen für die Heizungswahl vor, dass das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen soll. 

Das Gesetz eröffnet Eigentümerinnen und Eigentümern mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Heizungsanlage. Neben Wärmepumpen und Fernwärme bleiben auch Gas- und Ölheizungen zulässig. Damit werden verschiedene technische Lösungen weiterhin ermöglicht. Allerdings müssen neu eingebaute Gas- und Ölheizungen künftig schrittweise klimafreundlichere Brennstoffe nutzen. Ziel ist eine flexiblere und technologieoffenere Modernisierung des Gebäudebestands. 

Für private Bauherren, Unternehmen und Kommunen bedeutet dies mehr Spielraum bei der Wahl der Heiztechnik. Gleichzeitig müssen bei Neubauten, Sanierungen und öffentlichen Gebäuden weiterhin die jeweils geltenden energetischen Anforderungen berücksichtigt werden. 

Besonders wichtig ist dabei: Eine neue Gas- oder Ölheizung ist zwar weiterhin erlaubt, aber nicht automatisch langfristig die wirtschaftlichste Lösung. Künftige Brennstoffkosten, die Verfügbarkeit klimafreundlicher Energieträger und mögliche Förderungen sollten deshalb bereits bei der Planung berücksichtigt werden. 

Auch die Fördermöglichkeiten waren ein wichtiger Aspekt. Welche Zuschüsse infrage kommen, hängt insbesondere davon ab, ob eine Heizung ausgetauscht, ein Gebäude energetisch saniert oder ein Neubau geplant wird. Darüber hinaus spielen die Art des Gebäudes und die jeweils geltenden Förderbedingungen eine entscheidende Rolle. Dabei ist zwischen bereits bestehenden Förderprogrammen und möglichen Änderungen im Zuge der gesetzlichen Neuregelungen zu unterscheiden. 

Die Heizungsförderung ist zudem gedeckelt. Ab dem 1. Februar 2027 sinkt der Austauschbonus um weitere vier Prozentpunkte. Außerdem wird der förderfähige Höchstbetrag für die erste Wohneinheit schrittweise reduziert. Für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Unternehmen lohnt es sich daher, geplante Modernisierungsvorhaben frühzeitig zu prüfen und die aktuellen Förderbedingungen in die Investitionsentscheidung einzubeziehen. 

Austausch, der verbindet 

Das Netzwerktreffen zeigte einmal mehr, wie wertvoll der persönliche Austausch innerhalb des RUN-Netzwerks ist. Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung Raum für Fragen, Gespräche und neue Perspektiven. Gerade die Verbindung von unternehmerischen Einblicken und praxisnahen Informationen macht die Treffen zu einer wichtigen Plattform für die regionale Wirtschaft. 

Ein herzliches Dankeschön gilt Mario Dill und seinem Team für die Gastfreundschaft sowie Thorsten Rabe für den informativen Fachvortrag. Wir freuen uns auf die kommenden Netzwerktreffen und den weiteren Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen.