Organisiert vom Regionalen Unternehmensnetzwerk besuchten die Jugendlichen in fünf Gruppen jeweils zwei Unternehmen in Stavenhagen und erhielten dabei spannende Informationen zu mehr als 20 verschiedenen Ausbildungsberufen. Eine Station war der WasserZweckVerband Stavenhagen. Nach der Begrüßung erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Führung über das Gelände des Klärwerks. Dabei wurde anschaulich erklärt, wie die Abwasserreinigung funktioniert und welche Aufgaben hinter einer sicheren Wasserver- und Abwasserentsorgung stehen. Darüber hinaus informierte der WZV über seine vier Ausbildungsberufe sowie die Möglichkeit eines dualen Studiums. Auch das innovative Projekt „Wasserwerk der Zukunft“ wurde vorgestellt und bot einen interessanten Ausblick auf die Weiterentwicklung der Branche.
Beim Landwirtschaftsbetrieb Gropp drehte sich alles um moderne Landwirtschaft und innovative Technik. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Rinderhaltung und erfuhren, wie digitale Technologien den Arbeitsalltag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb prägen. Besonders beeindruckten der Einsatz automatischer Melkroboter sowie moderner Steuerungs- und Überwachungssysteme. Schnell wurde deutlich, dass die Landwirtschaft von heute ein hochtechnisierter und vielseitiger Berufszweig ist.
Der Fritz-Reuter-Pflegedienst öffnete seine Türen und gewährte den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in den Pflegeberuf. Pflegedienstleiterin Viktoria Lüth stellte die verschiedenen Einsatzbereiche in der ambulanten und stationären Pflege vor und berichtete über den abwechslungsreichen Arbeitsalltag des Teams, das täglich mehr als 350 Patientinnen und Patienten betreut. Bei einem Rundgang durch die Wohngemeinschaften erhielten die Jugendlichen einen authentischen Eindruck von einem Beruf, der neben fachlichem Wissen vor allem Verantwortungsbewusstsein, Empathie und Teamarbeit erfordert.
Erstmals beteiligte sich die Debeka mit ihrem neuen Servicestandort in Stavenhagen am Tag der Berufsorientierung. Herr Czesnick als Organisationsleiter des Servicebüro in Stavenhagen stellte die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche vor. Besonders hervorgehoben wurden die attraktive Ausbildungsvergütung, sehr gute Übernahmechancen sowie die vielfältigen Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Durch moderne Qualifizierungsangebote und klare Karrierewege bietet die Debeka engagierten Nachwuchskräften langfristige Perspektiven und interessante Aufstiegsmöglichkeiten – vom Einstieg in die Ausbildung bis hin zu verantwortungsvollen Führungspositionen.
In der Stadtverwaltung Stavenhagen warfen die Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen der kommunalen Verwaltung. Herr Göde erläuterte die vielfältigen Aufgaben der einzelnen Fachämter und zeigte auf, wie abwechslungsreich die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bzw. zum Verwaltungsfachangestellten ist. Vom Bauamt über das Ordnungsamt bis hin zur Kämmerei wurde deutlich, dass erst das Zusammenspiel aller Bereiche das tägliche Funktionieren einer Stadtverwaltung ermöglicht.
Auch die Filiale der Sparkasse in Stavenhagen öffnete ihre Türen für die Jugendlichen. Filialleiterin Frau Utes informierte über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin und vermittelte einen praxisnahen Eindruck vom Arbeitsalltag im Bankwesen. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass Auszubildende während ihrer Ausbildungszeit verschiedene Filialen durchlaufen und so vielseitige Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen der Kundenberatung sammeln können.
In der Schweden-Apotheke und dem angeschlossenen Sanitätshaus erwarteten die Schülerinnen und Schüler gleich drei spannende Berufsbilder aus dem Gesundheitswesen. Vorgestellt wurden die Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistenz (PTA) sowie der Beruf der Kauffrau bzw. des Kaufmanns im Gesundheitswesen. Doch es blieb nicht bei der Theorie: Bei einer praktischen Demonstration konnten die Jugendlichen selbst erleben, wie eine Blutdruckmessung durchgeführt wird. So erhielten sie einen anschaulichen Einblick in den abwechslungsreichen Berufsalltag und die Verbindung von medizinischem Fachwissen, Beratung und Kundenkontakt. Im angeschlossenen Sanitätshaus stellte anschließend der Orthopädieschuhmacher seinen vielseitigen Beruf vor und zeigte, wie handwerkliches Können und medizinisches Fachwissen ineinandergreifen. Besonders anschaulich wurde es, als der Fußabdruck einer Schülerin mithilfe einer Blaupause erstellt und gemeinsam ausgewertet wurde. Zum Abschluss erhielten die Jugendlichen einen exklusiven Einblick in die Werkstatt, wo individuelle orthopädische Hilfsmittel und Maßanfertigungen entstehen. So konnten sie den gesamten Entstehungsprozess aus nächster Nähe kennenlernen.
Mit einer großen Bandbreite an Ausbildungsberufen überzeugte an diesem Tag DACHSER SE. Über 20 Azubis werden derzeit in drei Berufen ausgebildet.
Das LKW Center Petersen war in diesem Jahr erstmals Teil des Berufsorientierungstages und begeisterte gleich 13 Schülerinnen und Schüler mit spannenden Einblicken in das Unternehmen. Geschäftsführerin Lisa Petersen begrüßte die Gruppe persönlich und stellte den Betrieb sowie die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor.
Im Anschluss folgte ein Rundgang durch die Werkstatt, bei dem die Jugendlichen einen exklusiven Blick auf einen hochmodernen LKW werfen konnten. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, selbst in das Fahrzeug einzusteigen. Während Frau Petersen den Innenraum und die technische Ausstattung erklärte, präsentierte Herr Görst den LKW von außen und vermittelte interessante Informationen rund um Technik, Wartung und den Arbeitsalltag im Unternehmen. So erhielten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen und praxisnahen Eindruck von der Arbeit im LKW Center Petersen.
Für eine weitere Gruppe ging es morgens zuerst zu Metallbau Laas, dort empfing der Geschäftsführer selbst, Steffen Deepe, die Jugendlichen und lies sie nach einer ausgiebigen Führung durch die Werkhallen verschiedene Metalle bearbeiten. Anschließend ging es zur Autowerkstatt Stavenhagen Dort begrüßte Herr Scholz die Gruppe und gab einen Einblick in das Unternehmen. Neben einer Vorstellung des Ersatzteillagers führte er die Jugendlichen auch durch die Werkstatt.
Da sich mehrere Fahrzeuge auf den Hebebühnen befanden, konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Arbeitsabläufe direkt miterleben. Herr Scholz erklärte anschaulich unter anderem die Achsvermessung, den Aufbau des Fahrwerks sowie die Funktion und Wartung der Bremsanlage.
Der Berufsorientierungstag zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Berufswelt direkt vor der eigenen Haustür ist. Durch die persönlichen Gespräche, die praktischen Einblicke und das aktive Erleben verschiedener Arbeitsbereiche konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln und neue berufliche Perspektiven entdecken. Das große Engagement aller beteiligten Unternehmen machte diesen Tag zu einem gelungenen Abschluss des Schuljahres und hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.



