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Ansiedlungskonferenz "Ein Speicher voller Möglichkeiten"

Unter dem Motto „Ein Speicher voller Möglichkeiten“ lud die Gemeinde Ivenack in Kooperation mit dem Regionalen Unternehmensnetzwerk Mecklenburgische Schweiz e.V. (RUN) am 06. Juli zu einer ersten Ansiedlungskonferenz nach Ivenack ein.

Rund 30 Gäste, darunter interessierte Bürgerinnen & Bürger der Gemeinde und der Umgebung sowie Unternehmer:innen und potenzielle Partner:innen, kamen an diesem Abend in der Traditionshalle in Ivenack zusammen. Bürgermeister Roy Lüth begrüßte die Runde und führte durch die Veranstaltung. Die Vorstellung und die Vision des Speicherprojekts in der Gemeinde Ivenack stand an diesem Abend ganz klar an erster Stelle. „Das große Ziel ist es, den historischen Speicher der ehemaligen Gutsanlage in Ivenack wieder mit Leben und nachhaltigen Unternehmungen zu füllen. Jetzt geht es um die Umsetzung der Sanierung und vor allem Unternehmen zu gewinnen, die sich vorstellen können sich mit Gastronomie, Unterbringung, Handwerk und Erholung in diesem Objekt anzusiedeln.“ erklärte Roy Lüth. In Zusammenarbeit mit dem Regionalen Unternehmensnetzwerk wurde in den vergangenen Monaten bereits ein erstes Nutzungskonzept für das Speichergebäude erstellt, welches auf drei Etagen eine Fläche von 4000m² umfasst. Hierfür befasste man sich intensiv mit der Frage, welche Möglichkeiten die Gäste der Region noch benötigen, insbesondere in Hinblick auf die Besucher der Ivenacker Eichen. Das Ausflugsziel, das bei Familien sehr beliebt ist, lockt jährlich bis zu 150.000 Tagestouristen in die kleine Gemeinde – ein Potenzial, dass man für das Speichervorhaben nutzen möchte. Denn hier können neben Übernachtungsmöglichkeiten auch weitere Freizeitangebote entstehen, die nicht nur den Besuchern der Ivenacker Eichen, sondern auch den Einheimischen und den Gästen der gesamten Region einen Mehrwert bieten sollen. Das erste Nutzungskonzept sieht eine gastronomische Einrichtung inklusive Außenbereich, eine Kinderspielwelt, eine Schaudestillerie, eine Tourist-Information, regionale Produkte, einen Bereich für Kunst und Kunstschaffende sowie öffentlich nutzbare Besprechungsräume und sogar eine Arztpraxis vor. Lisa Ruschin vom RUN Netzwerk stelle die ersten Ansätze und Ideen vor. Der Architekt Herr Gerald Kühn von Kaehne, welcher auch den erst kürzlich renovierten Marstall in Ivenack betreut, zeigte anhand von Gebäudeplänen, wie sich die unterschiedlichen Bereiche innerhalb des Speichers einfinden könnten und erläuterte die baulichen Besonderheiten sowie die Aspekte des Denkmalschutzes. Nach den Ausführungen fanden die Gäste sich in lockeren Gesprächsrunden zusammen. Bei Getränken und Stullen mit regionalen Wilderzeugnissen, tauschte man sich zu den vorgestellten Plänen aus und schnell wurden weitere Ideen angebracht, wie man den Speicher mit Leben füllen kann. Roy Lüth: „Ich bin mit dem Verlauf des heutigen Abends sehr zufrieden und wir haben bereits erste Kontakte für weiterführende Gespräche ausgetauscht. Wir sind auf dem richtigen Weg.“